andere — 1. Juni 2012 at 15:37

3. Ashuraa Gedicht

Ya Aba Abdillah, ya Sayyidil Schuhada in Kerbala alleine zusammen mit 72 Mann,

Dir verdanke ich, dass ich auch heute noch einen reinen Glauben leben kann.

Es ist Aschura, die Zeit, zu der wir am meisten weinen

Um dich und die Edlen deinen.

Ein Blinder wallahi er konnte das Strahlen deines edlen Hauptes sehen,

Jedoch dein eigenes Volk ließ diesen feigen Mord, dein Martyrium, geschehen.

Du warst die große Gnade Allahs für diese Welt,

Der Edelste unter dem weiten Himmelszelt.

Durch Göttliche Weisung gebührte dir das Khalifat,

Es stahl sich ein übler Trunkenbold, dumm, machtgierig, grausam, roh und hart.

Er tat sich erdreisten,

Zu verlangen, du solltest Ihm den den Treueeid leisten.

Deine Weigerung veranlasste dich, nach Mekka zu gehen, du fasstest den Entschluss erst einmal nicht weiter zu fliehen,

Um die von Allah stw. gegebenen heiligen Riten zu vollziehen.

Von dieser deiner Weigerung hörte auch die Schia in Kufa,

Sie sandten zu dir Boten und baten dich um Führerschaft gegen Yazid, den Treulosen, Sie bedrängten dich, ya Aba Abdillah,

Den rechtmäßigen Imam:

„Errette den Islam.“

Hunderte Briefe der Menschen Kufas erreichten dein Heim,

Und eine Vielzahl ihrer Abgesandten ging bei dir aus und ein.

Daraufhin schicktest du nach Kufa deinen Vetter Muslim Ibn Aqil,

Zu ergründen, ob die Boten die Wahrheit sprachen, das war dein Ziel.

Als Zeichen, dass jener in Frieden ritt,

Nahm er seine Söhne Ibrahim und Muhammad mit.

Sehr gastfreundlich nahm man sie in Kufa auf,

Und sehr bald schon schworen dem edlen Imam mehr als 18 000 Mann ihre Treue darauf.

Dies blieb des Yazids Spionen nicht verborgen,

Daher tat jener mit Ubaydallah Ibn Ziyad für einen neuen Statthalter Kufas sorgen.

Dieser Verbrecher übernahm sodann sein Amt,

Regieren tat er dann mit eiserner Hand.

Die Stadt wurde geschlossen, die Menschen mit dem Tode bedroht, gekauft und erpresst,

Damit ein jeder seinen gegebenen Treueeid wieder verlässt.

Muslim Ibn Aqil wurde verraten und von einer großer Übermacht ergriffen,

Er hatte sich tapfer gewehrt doch wurde er von des Feindes Spionen verpfiffen.

Und verließ letztendlich als ein großer Held,

Als Allah swt.s Schahid diese Welt.

Von diesem Verrat wusste der edle Imam a.s. in Mekka Bescheid noch nicht,

Er kannte lediglich nur den positiven Bericht.

Von überallher kamen tausende Menschen um die Wallfahrt zu vollziehen,

Um den Glauben an Allah swt. zu stärken und nicht zu verlieren.

Das war dem edlen Imam nicht möglich, er musste vorher fliehen, denn es wurde dem Imam bekannt,

Unter den Pilgern waren Yazids Leute, welche wollten erheben gegen ihn ihre mordende Hand.

Auf der Reise nach Kufa machtet ihr in der Oase Al-Thalabya halt

Und von Reisenden hörtet Ihr vom Mord an Muslim Ibn Aqil und der Kufaner Verrat schon bald.

Das anrückende feindliche Heer verweigerte euch Kufa zu erreichen,

So musstet ihr nach Kerbala ausweichen.

Es war für euch der letzte Zufluchtsort auf diesem Erdenrund,

Denn schon bald wird von heldenhaften Toden gegeben die traurige Kund.

Immer mehr wurdet ihr von Soldaten des Yazid eingeengt,

Eure Freiheit immer weiter eingeschränkt.

Und ab dem siebten Muharram hat man euch den Weg zum Euphrat versperrt,

Hat euch das Trinken  von seinem Wasser verwehrt.

Ya Aba Abdillah,ya Sayidil Schuhada,

Es waren doch nur 72, die man bei dir sah.

So viele Kinder und Frauen, Sie sahen dieses furchtbare Morden

Unter der brennenden Hitze Kerbalas von diesen barbarischen Horden

Vor großem Durst weinende Kinder,

Oh diese verfluchten Menschenschinder!

Ya Aba Abdillah, wie unmenschlich grausam und verroht,

Sie schossen den nur 6 Monate alten kleinen Abdullah in deinen Armen tot.

Du brachtest den leblosen kleinen Körper der Mutter zurück,

Wo jetzt ein Pfeil steckt in seinem  Genick.

Es fiel dir so unsagbar schwer,

Ein kleines Baby, bewusst getötet von einem tausendfachen Mörderheer.

Viele, viele tausend Soldaten hielten euch umschlossen,

Diese Verfluchten sie haben euer edles Blut vergossen.

Voll Tapferkeit und Heldenmut habt ihr gekämpft bis in den Tod,

Euer Blut färbte die Ebene von Kerbela rot.

Egal ob Männer, Jugendliche oder Kind,

Sie mordeten sie alle für den bestialischen Nachkommen der verfluchten Hind.

Dann stand der edle Imam ganz allein, alle, welche bei ihm waren, abgeschlachtet von einem übermächtigen Heer,

Niemand mehr bei dir, der Platz um dich herum war leer.

Fragtest tapfer, ob unter ihnen dir denn kein Helfer sei,

Als Antwort flogen tausendfach Lanzen, Speere und Pfeile herbei.

Dein edler Körper vielfach durchbohrt, dass kein Platz mehr dazwischen frei,

Ganz allein, schon schwer verletzt stürmtest du gegen Sie an umrungen von Geschrei.

Von allen Seiten drangen sie nun gegen dich hervor,

Und hoben ihre Schwerter gegen den Liebling Muhammads empor.

Schwer getroffen fielst du auf dein edles Gesicht,

Und sie meinten, mit deiner Ermordung löschen sie aus dein strahlendes Licht.

Dass du für immer und ewig strahlen wirst in vollkommener Schönheit, das begriffen sie nicht.

Aufgespießt dein edles Haupt, all deiner Sachen beraubt, das war Denen noch nicht genug,

Durchdrungen und verloren in Ihrem kranken Selbstbetrug.

Zehn waren bereit, deinen Rumpf zu zerschmettern mit den Hufen ihrer Pferde,

Möge Allah swt. es einrichten, dass ihre Verbrechen Ihnen tausendfach vergolten werden.

Nun schwabbte über die schutzlosen Frauen und Kinder her,

Ein noch nie dagewesenes verfluchtes Soldatenmeer.

Die Frauen, ihrer Würde und Freiheit entrissen,

Führte man Sie und die Kinder ab, entblößt und in Kleidern völlig  schmutzig und zerrissen.

Ashura, du tränenreiche Zeit,

Dem edlen Imam und den anderen Helden von Kerbela geweiht.

Trauer über Trauer senkt sich in mein Herz,

Ya Allah welch tiefgreifender Schmerz!!!

Deine aufrechte edle Schwester Zainab, Sie sagte über Kerbala, zu dem, was geschehen:

„Ich habe nur Schönheit gesehen.“

Assalamu alaika, ya Aba Abdillah,

An dich und an einen Jeden, der bei dir war.

Assalamu aleikum, ihr Erretter unserer Religion,

Assalamu alaikum ihr Bewahrer unserer muslimischen Nation und Tradition.

Besteigt man die Arche eurer edlen Ahl-ul-Bait,

So ist man in Sicherheit.

Die Liebe zu deinem Großvater ,dem edlen Gesandten,

Und zu dir und all deinen reinen Verwandten.

Das war es, was euer Opfer wieder erweckte.

Zunichte gemacht wurde, was die Falschheit und Lüge bezweckte.

Immer weiter greift um sich der Islam auf dem Erdenrund,

Immer mehr schließen mit euch den Treuebund.

Sollte es geschehen, ich kann das Kommen deines Enkels, Imam Al- Mahdi a.s. sehn,

So schwöre ich, ich werde alles tun, um ihm zur Seite zu stehn.

Und vor dir als meinen Zeugen leiste ich ihm meinen Treueeid,

Für jetzt, für immer, für alle Zeit.

Der Samen der Liebe in uns ist aufgegangen und wächst und gedeiht

Ihr lebt in uns weiter, unsre geliebte Ahl-ul-Bait!

Das Original-Gedicht stammt von Fatima Zahra Cacha, wir haben nur ein paar Änderungen vorgenommen

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