Leseecke — 13. Dezember 2014 at 05:06

Warum 40 Tage trauern? Arbain von Imam Hussain (as)

Wir sprechen unseren Beileid zum Tage von Arba‘in aus,
der die vierzigtätige Trauerperiode nach dem Märtyrertod von Imam Hussain (der Friede sei mit Ihm), dem dritten Imam aus Prophet Mohammads (der Frieden und Segen Gottes sei auf Ihn und Seiner Ahlul-Bayt) unfehlbaren Familie, kennzeichnet.

Die Zahl vierzig ist mystisch in der Theosophie.
Jemand, der gemäß islamischer Kultur, vierzig Tage lang eine gute Tat praktiziert, dem wird dies als untrennbare Eigenschaft zugeschrieben und auf ihm wird Gottes Segen herabgelassen.
Das Gebet von vierzig Tagen und vierzig Nächten hat in einigen Religionen ein besonderes Gewicht.

Als Moses (der Friede sei mit Ihm) vierzig Nächte lang betete, erhielt er die Fähigkeit Gottes Worte zu hören.

{Erinnert euch daran, dass Wir mit Moses vierzig Nächte zur Anbetung Vereinbarten! Als er wieder zu euch zurückkehrte, hattet ihr in seiner Abwesenheit das Kalb als Götzen angebetet.
Da habt ihr schweres Unrecht getan.} 2:51 Quran

Der heilige Prophet Mohammad (der Frieden und Segen Gottes sei auf Ihn und Seiner Ahlul-Bayt) sagte (sinngemäß): „Wenn sich jemand vierzig Tage lang Gott hingibt, (so) findet man die Quelle der Weisheit in dessen Worte.“

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Das Gedenken des vierzigsten Tages durch das Almosengeben und das Unterstützen der Familie, ist eines der bekannten Bräuche unter einigen Muslimen.
Den vierzigsten Tag nach Imam Hussains (der Friede sei mit Ihm) Märtyrertod nennt man Arba‘in.
An diesem Tag gedenken die Schiiten der Revolution Imam Hussains (der Friede sei mit Ihm).
Diese vierzig Tage sind für die Menschen eine passende Gelegenheit, um die Liebe zu Imam Hussain (der Friede sei mit Ihm), in ihren Herzen auszuprägen und seine Gegner anzufeinden. Vierzig aufeinanderfolgende Tage, von Ashura bis zum Arba‘in, sind (gleichzeitig) auch eine nationale Zeremonie, um die Abneigung gegenüber den Unterdrückern der Geschichte anzukündigen.

An dem ersten (vierzigsten Tag) Arba‘in, waren Jabir Ibn Abdallah und Atieh Ufi diejenigen, die zu dem heiligen Grab von Imam Hussain (der Friede sei mit Ihm) pilgerten.
Laut den Erzählungen, besuchte die gefangene Familie Imam Hussains (der Friede sei mit Ihnen), auf dem Rückweg die Gräber von den Märtyrern.

Imam Hussain (der Friede sei mit Ihm) opferte sich zusammen mit seinen Kindern und Verwandten, um den Islam wiederzubeleben.

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