Leseecke — 16. Dezember 2013 at 15:44

Schlacht von Siffin

Nach Imam Alis (as) Rückkehr nach Kufa bereitete er sich umgehend auf den erwarteten Konflikt mit Mu’awiya vor. Der herausfordernde Mu’awiya setzte das Verletzen der islamischen Grundsätze, in dem er höchstpersönlich Volksschätze für Spionagen verwendete und die Volkstreue kaufte, fort.siffin

Die Menschen in Syrien glaubten ihm und dem falschen Abbild, welches er präsentierte, völlig. Schließlich führte dies zu einer Konfrontation, namens Schlacht von Siffin, als die Truppen beider Seiten in Siffin aufeinandertrafen.

Der grausame Kampf hielt neun Tage lang an, als Mu’awiyas Kräfte nahe dem Zusammenbruches waren. Seine Truppen flohen in Verwirrung und ihr Rückzug war massiv, chaotisch und sie rannten unverzüglich (überstürzt) davon. Mu’awiya – aufgebracht, nervös und verängstigt- bereitete sich auf seinen Rückzug vor, als er von einem klugen Trick erfuhr.

Der Trick war unanständig und unziemlich. Man sollte den heiligen Koran als ein Instrument nutzen, als ein Hilfsmittel für seinen eigenen Vorteil. Mu’awiya verfolgte diesen Trick unverzüglich und befahl seinen Kämpfern 500 heilige Korane an die Spitzen ihrer Speere aufzuspießen, um die Truppen Imam Alis zu verblüffen. So aufrüttelnd wie es war, unterbrach dieses Manöver den Angriff und das Momentum Alis Kämpfer, da sie sehr fromme (religiöse) Männer waren.

Imam Ali (as) erkannte diese List schnell. Er wusste wie irreführend Mu’awiya war und jetzt wo er nahe seines Zusammenbruchs war, wollte er seinen Kopf auf Kosten des Korans retten.

Damit im Sinn drängte Imam Ali (as) seine Feldherren dazu nicht zu stoppen und weiter zu kämpfen, denn der Sieg war nah/greifbar. Doch leider waren Alis Generale und Kämpfer aufgrund des, gelinde gesagten, erschreckenden Anblickes der heiligen Korane hoch oben auf den Köpfen der Speere, geschockt. Sie konnten es nicht auf sich nehmen.

Nicht willig weiter zu kämpfen, wollten sie Mu’awiyas Angebot, den Kampf abzubrechen und stattdessen zu verhandeln, annehmen. Der Abbruch dieser Schlacht auf diese Art und Weise und die Konsequenzen dadurch waren gelinde gesagt katastrophal (verheerend), vor allem für die Ahlulbayt und dem Islam.

Es wird gesagt, dass es eine Verschwörung zwischen Amr Ibn Aas auf Mu’awiyas Seite und Ash’ath Ibn Qais, einem Feldherrn in Imam Alis (as) Lager gegeben haben soll, welcher als Spion, heimlich als ein Agent für Mu’awiya, gegen Ali arbeitete. In dieser Schlacht verloren 45.000 Männer seitens Mu’awiya ihr Leben und um die 25.000 aus Imam Alis (as) Camp, insbesondere Ammar Ibn Yasir, der ein großartiger Gefährte des Propheten (Frieden sie auf ihm) war, 90 Jahre alt war und für Imam Alis Seite gegen Mu’awiya gekämpft hat.

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